NLA: Deutlicher Sieg gegen Genf

Horgen gewann am Samstagabend in einer einseitigen Partie gegen Genf mit 15:10 Toren und konnte die erwarteten zwei Punkte an den Zürichsee mitnehmen. Genf war nur während zwei Spielvierteln ein ebenbürtiger Gegner, danach bestimmte Horgen das Geschehen nach Belieben.

Die ersten Acht Spielminuten gehörten Genf, denn Horgen fand zu Beginn der Partie seinen Spiel- Rhythmus eher zaghaft. Mit fortsetzender Spieldauer steigerten sich die Gäste zusehends und die Rhonestädter wurden immer mehr in die Defensive gedrängt. Beim Spielstand von 6:4 für die Zürcher wurde zur grossen Halbzeitpause gepfiffen. Völlig unerwartet brachen die Romands im dritten Spielabschnitt komplett ein. Dem druckvollen Forechecking durch die Horgner Wasserballer hatte das Team vom Genfersee nichts mehr entgegenzusetzen. Horgen, welches ohne den verletzten Maric antrat, erzielte innerhalb von sechs Minuten sechs Treffer zur beruhigenden 12:5 Führung. Im Wissen, dass die Partie zu diesem Zeitpunkt längstens entschieden war, liess Horgens Trainer Lukasz Kieloch auch die Junioren zu Spielpraxis kommen. Und auch Ersatztorhüter Kern erhielt das Vertrauen des Trainers. Genf gelang zwar noch eine kleine Resultatkosmetik, doch beim Stand von 15:10 für die Gäste aus Horgen, war die Partie dann beendet. Die Zürcher konnten gegen Genève Natation auch das zweite Aufeinandertreffen dieser Saison für sich entscheiden. Sie sind nun nach Verlustpunkten aktuell auf dem dritten Platz rangiert.

Genève Natation – SC Horgen 10:15 (4:3, 0:3, 1:6, 5:3)
Hallenbad Les Vernets Genf, 22. April 2017
SR Mudroch/Wocik
Strafen: gegen Horgen 6, gegen Genf 7
Horgen: Petricevic, Kevin Müller (5), Carballo (1), Miskovic, Fröhli (4), Caponio, Rek, Velikov (2), Leo Müller, Bjelajac, Sokcevic, Caleta (3), Kern
Genf: Favre, Barros, Gröbli, Torche, Haldi, Porobic (4), Adrian Carrieri (1), Tochhon, Nordet, Mravik (3), Marko Carrieri (1), Montoya (1), Bosonnet.

NLD: Horgnerinnen tauchen auch in Winterthur

Nach der 6:13-Pleite vom Wochenende in Nyon wollten sich die Frauen des SC Horgen am Montagabend gegen Winterthur rehabilitieren. Sie hatten sich vorgenommen, dem Gegner schon von der ersten Sekunde an Paroli zu bieten. Etwas was den Horgnerinnen in dieser Saison selten gelang, kamen sie doch meist erst ab dem dritten Viertel so richtig in Fahrt. Auch in Winterthur geriet die von Caro Item trainierte Equipe durch die ersten zwei Gegenangriffe 0:2 in Rückstand. Die Gastgeberinnen war aber nicht so stark überlegen, wie der Pausenstand von 7:3 zu ihren Gunsten vermuten lässt, doch sie nutzten ihre Chancen geschickt.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Horgnerinnen ihr bestes Drittel. Topskorerin Erika Jäger übernahm Verantwortung und traf dreimal in die Maschen. Aber auch sie konnte nicht verhindern, dass das Team vom Zürichsee am Schluss eine 7:10-Niederlage einstecken musste.

Gut drei Wochen bleiben den Horgnerinnen, um sich für den Start-up im Käpfnach vorzubereiten. Sie müssen es hinbringen, von Beginn weg bereit zu sein und den Kampf im Wasser anzunehmen. Zudem wird in den letzten Trainings im Bergli an der Chancenauswertung gearbeitet. Wollen die SCH-Frauen in den Playoffs nicht gleich auf Vizemeister Basel treffen, zählt nur noch der Sieg am Start-up gegen Nyon und drei Tage später gegen Winterthur.

Spieltelegramm:

Frauen, Nationalliga A

Winterthur – Horgen 10:7 (3:1, 4:2, 1:3, 2:1)
Geiselweid, Winterthur. SR Platen/Moldovanov. – Strafen: 7 gegen Winterthur, 6 gegen Horgen. – Horgen: La Mura, Tempini, N. Iten (2), Beerli, Jäger (3), N. Nagy, Kuster, A. Nagy, Moor, Fröhli, Kern, Forleo, T. Iten (2).

NLD: Nie in Nyon angekommen

Nach langer Reise wurden die Horgnerinnen bei ihrer Ankunft in Nyon gleich überfahren. Trotz grosser Motivation und guter Fitness gelangen den Westschweizerinnen mehrere Konter, während die Gäste ihre Chancen nicht verwerteten. 1:3 lagen die Horgnerinnen nach dem ersten Viertel zurück, und auch das folgende brachte ihnen kein Glück. Jeder Schuss Nyons fand den Weg ins Netz. Auf der anderen Seite visierten die Horgnerinnen eher den Sprungturm, die Ecke des Beckens oder den Goalie an. Selbst die fünf Angriffe in Überzahl wurden mehr schlecht als recht verwertet.

In der Halbzeitpause versuchten die Horgnerinnen, die Toranzeige psychisch auf Null zurückzustellen, sprich einen mentalen Neustart. Dies gelang ihnen nicht schlecht, konnten sie doch die weiteren zwei Viertel mit einem Skore von 3:3 ausgeglichen gestalten. In der Summe resultierte jedoch eine 6:13-Niederlage.

Grundsätzlich war es ein Spiel auf Augenhöhe, das Problem der Gäste war ihre mangelhafte Chancenauswertung. Positive aus Horgner Sicht war immerhin, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen und somit auch die Horgner Nachwuchskräfte nicht umsonst den langen Weg auf sich genommen hatten.

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