Das Wochenende brachte für die Horgner Wasserballer keine grossen Überraschungen: Während die Zürcher am Samstag zu Hause Genf ohne Probleme mit 14:6 Toren besiegten, setzte es nur einen Tag später im Tessin gegen Lugano die erwartete 11:5 Niederlage ab. Das Spiel gegen den Tabellenführer war über lange Zeit ausgeglichener, als es das Resultat vermuten lässt.

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Horgen-Genève Natation

Wer hätte das gedacht? Zwei Ausgleichstreffer gegen ein schwaches Genf wurden vom zahlreich anwesenden Horgner Publikum jeweils mit grossem Applaus bedacht. Genf gelang im zweiten Spielabschnitt kurz hintereinander zweimal der Führungstreffer zum 3:2 und 4:3. Die Gastgeber vom Zürichsee hatten alle Mühe, überhaupt den Ausgleich zu realisieren. Erst kurz vor der Halbzeitpause begann die Horgner Tormaschinerie endlich anzulaufen. Innerhalb von nur 70 Sekunden gelang den Zürchern drei Treffer zur 6:4 Pausenführung. Danach brach Genf auseinander, Horgen hatte gegen den Drittletzten der Meisterschaft ein leichtes Spiel und konnte sich mit einem Minimalaufwand im Wasser bereits für das schwere Spiel gegen Lugano schonen.

Lugano-Horgen

Mit einer neuen Taktik versuchte Horgens Trainer Lukasz Kieloch, die Luganesi zu verunsichern. Dies klappte bis zum letzten Spielabschnitt recht passabel. Mit einem hohen Pressing versuchten die Gäste, den Gegner früh zu stören. Lugano wurde überrumpelt und hatte über lange Zeit kein Rezept, gegen die aufsässigen Horgner zu reüssieren. Luganos Goalgetter Umberto Marino wurde so komplett aus dem Spiel genommen. Ihm gelang in der ganzen Partie lediglich ein Treffer. Und Luganos starker Linkshänder Amedeo Cassina konnte überhaupt keinen Treffer für sich verbuchen. Einzig die Fiorentini-Brüder kamen immer wieder gefährlich vors Horgner Tor. Die 4:13 Schlappe vom ersten Spiel gegen Lugano war längst wettgemacht, da musste Horgen zum Schluss seinem hohen Anfangstempo doch noch Tribut zollen. Beim Stand von 6:3 für die Gastgeber aus der Südschweiz, war die Luft bei den Zürchern draussen. Neben dem langzeitverletzten Maric, mussten die Gäste in dieser Partie auch noch auf Caleta verzichten. Trotzdem schlugen sich die Horgner im Tessin ansehnlich, was für das nächste Heimspiel gegen Lugano in drei Wochen einige Hoffnung mit sich bringt.

SC Horgen-Genève Natation 14:6 (2:1, 4:3, 4:0, 4:2)
Sportbad Käpfnach Horgen, 27. Mai 2017
SR Staub/Wocik
Strafen: gegen Horgen 1, gegen Genf 10
Horgen: Petricevic, Kevin Müller (2), Carballo (5), Miskovic, Fröhli (1), Caponio, Rek (1), Velikov, Leo Müller (1), Bjelajac (3), Kaszas, Caleta (1)
Genf: Pietro Gazzini, Barros, Carrieri, Torche (1), Porobic (2), Tommaso Gazzini (1), Mravik (1), Favre, Bosonnet (1)

Lugano NPS – SC Horgen 11:5 (2:1, 2:0, 2:2, 5:2)
Lido di Lugano, 28. Mai 2017
SR Castrilli/Wengenroth
Strafen: gegen Horgen 7, gegen Lugano 11
Horgen: Petricevic, Kevin Müller, Carballo (2), Miskovic, Fröhli, Velikov (1), Leo Müller (1), Bjelajac (1), Kaszas.
Lugano: Maksimovic, Scala, Pecoraro, Pagani (3), Zanola (1), Dokic, Alfano, Goran Fiorentini (3), Cassina, Bortone (1), Marino (1), Deni Fiorentini (2)

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