Mit einem Auswärtssieg in den letzten Sekunden, sicherte sich Horgen zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Dass es in Schaffhausen zum Spielende hin nochmals spannend wurde, war in erster Linie die Schuld der Gäste, lagen sie doch zeitweise mit drei Toren im Vorsprung.

Bereits im März trafen die beiden Teams in Schaffhausen aufeinander, damals hiess der eindeutige Sieger Horgen. Doch die Zürcher waren gewarnt, denn Schaffhausen machte gegenüber dem Saisonstart einige Fortschritte. Für die Gäste vom Zürichsee verlief die Partie wunschgemäss, und zur Spielhälfte führte man auswärts in Schaffhausen mit zwei Toren Vorsprung. Horgen schlug ein rasantes Tempo an und die Ostschweizer hatten zu Beginn Mühe, dieses Tempo mitzuhalten. Als dann die Zürcher durch Petar Bjelajac auf 7:4 erhöhen konnten, dachten viele bereits an eine Vorentscheidung. Doch nach dieser beruhigenden Drei-Tore-Führung riss bei den Gästen aus unerklärlichen Gründen der Faden. Individuelle Fehler der ansonsten gut aufspielenden Horgner Wasserballer brachte Schaffhausen zurück ins Spiel. Die Ostschweizer brauchten nur gerade einmal etwas mehr als fünf Minuten, um aus dem 4:7 Rückstand eine 9:7 Führung zu realisieren. Das Spiel war nun definitiv zu Gunsten der Munotstädter gekippt. In dieser Phase behielten die Horgner jedoch die Nerven und besannen sich wiederum auf ihre eigentlichen Spielstärken. Dem Gegner wurde nun wieder weniger Raum gelassen, die Pässe kamen an und auch die Verteidigung stand jetzt besser. Vor allem der Horgner Spielmacher Karoly Czigany drängte nun vehement auf den Ausgleich und mit zwei Treffern innerhalb von 90 Sekunden brachte er Horgen wieder an Schaffhausen heran. Beim Stand von 10:10 und einer restlichen Spielzeit von lediglich 30 Sekunden fasste sich Routinier Deny Kiss ein Herz und bezwang mit einem satten Schuss Schaffhausens Torhüter Spleiss zum knappen 11:10 Endstand für den SC Horgen.

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