Mit zwei unbestrittenen Siegen gegen Genf (10:3) und Basel (9:3) festigte Horgen den dritten Tabellenplatz hinter dem souveränen Leader Lugano und dem Zweitplatzierten Kreuzlingen. Horgen nahm somit das Punktemaximum zurück an den Zürichsee.

Die Devise von Horgens Trainer Lukasz Kieloch war klar und eindeutig: Gegen die unterklassierten Genf und Basel waren 2 Siege und damit vier Punkte das erklärte Ziel. Horgen enttäuschte dann auch nicht und zeigte in beiden Partien eine souveräne Leistung. Im Samstagspiel hiess der erste Gegner Genève Natation. Die Calvinstädter sind zwar immer für eine Überraschung gut, doch Horgen liess sich nicht düpieren und spielte von der ersten Sekunde an konzentriert und vor allem Ballsicher. Lukasz Kieloch musste auf Caleta und Kiss verzichten, doch trotz personeller Überlegenheit der Genfer, liefen die Horgner auch mit nur acht Feldspielern nie Gefahr, die Partie zu verlieren. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste vom Zürichsee mit 6:2 Toren und nach nur 20 Spielminuten war bei den Romands endgültig die Luft draussen. Horgen seinerseits beschränkte sich jedoch nicht auf das Halten seines Vorsprungs, sondern baute die Führung noch aus. Beim Stande von 9:2 wurden letztmals die Seiten gewechselt. Genf wirkte insgesamt an diesem Samstag lustlos und Horgen kam ohne an die Grenzen gehen zu müssen zu einem verdienten 10:3 Sieg.

Das Spiel gegen den Tabellenletzten SV Basel begann mit einem Paukenschlag: Die Rheinstädter nämlich waren es, welche das Zepter zu Beginn der Partie in die Hand nahmen. Bei den Horgner liess man den „Powerwasserball“ vermissen, den sie einen Tag zuvor im Lido die Lugano gegen Genf zelebrierten. Basel ging nach verhaltenen ersten fünf Spielminuten knapp vor dem Pausenpfiff mit 1:0 in Führung. Die Pause tat vor allem den Horgnern gut, denn im zweiten Spielabschnitt besannen sich die Zürcher auf ihre eigentlichen Spielstärken, dem schnellen und schnörkellosen Angriffsspiel. Ein um das andere Mal wurden die Basler Verteidiger richtiggehend „schwindlig“ gespielt und innerhalb von nur gerade 150 Sekunden wendeten die Horgner das Blatt zu ihren Gunsten und lagen ihrerseits mit 3:1 in Führung. Die schnelle Torfolge hielt dann bei Horgen auch nach der Halbzeitpause an: Innerhalb von fünf Minuten landete der Ball fünfmal weitere Male im Tor des Basler Torhüters Eric Dobrowski. Damit war das Schicksal der Rheinstädter besiegelt und Horgen beschränkte sich in der Folgezeit auf die Resultatverwaltung. Das Team vom Zürichsee nahm das Tempo aus dem Spiel und dies ermöglichte es Basel, noch zwei Treffer zum Schlussresultat von 9:3 für Horgen, zu erzielen.

Bereits am kommenden Sonntag 7. März reisen die Zürcher zur nächsten Auswärtspartie gegen Schaffhausen.

Genève Natation - SC Horgen– 3:10 (1:3, 1:3, 0:3, 1:1)
Hallenbad Lido di Lugano, 28. Februar 2015
SR Roman/Wengenroth
Strafen: gegen Horgen 6 gegen Genf 8
Horgen: Petricevic, Czigany (5), Fröhli (1), Rek, Velikov (3), Müller(1), Bjelajac, Caponio, Ertopuz

SV Basel – SC Horgen 3:9 (1:0, 0:3, 0:5, 2:1)
Hallenbad Lido di Lugano, 1. März 2015
SR Ravagnani,/Wengenroth
Strafen: 3 gegen Horgen, 5 gegen Basel
Horgen: Petricevic, Czigany (3), Suter, Fröhli (3), Kiss (1), Rek, Velikov (2), Müller, Bjelajac (1), Caponio, Caleta, Ertopuz

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