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NWL: 3. Platz für die Wasserballer aus Horgen
Geschrieben von Curiger Claudio   
Mittwoch, 21. Juli 2010

Was niemand anfangs Saison erwartet hat, ist eingetroffen. Die Horgner Wasserballer gewinnen auswärts gegen Frosch Ägeri bereits im zweiten Spiel die Bronzemedaille mit dem Resultat von 6-8 Toren. Mann des Spiels war Goalie Luka Petricevic, der mit grossartigen Paraden die Mannschaft im Spiel hielt.

Es gab kein grosses Abtasten mehr der beiden Kontrahenten zu Beginn des Spiels, sondern beide legten wie die Feuerwehr los. Ein Konter nach dem anderen wurde geschwommen, wobei die Horgner konsequenter im Angriff agierten und mit einem deutlichen 1 zu 4 Vorsprung in die erste Viertelspause gehen konnten. Im zweiten Abschnitt merkte man bereits, dass die Kräfte der beiden Teams rasch schwanden. Der Horgner Angriff war sehr statisch und es wurde nur noch versucht, den Abschluss von der 5-Meterlinie zu suchen. Den Seebueben war das Glück verwehrt und man traff etliche Male nur den Pfosten oder schoss dem stark spielenden Gästetorhüter in die Hände. Ägeri dagegen nutzte seine Chancen und verkürzte zur Halbzeit auf 3:5.

Im dritten Viertel besassen wiederum die Frösche den besseren Start und es war eine logische Folge, dass diese nach vier Minuten erstmals den Ausgleich der Partie erzielten. Die kleine mitgereiste Horgner Fangruppe unterstützte lautstark das Team und Goalgetter Fischl erzielte bei einer Überzahlsituation das 5-6. Im letzten Abschnitt wurde nochmals auf beiden Seiten die Offensive lanciert, wobei nur unglückliche Pfostenschüsse oder überhastete Abschlüsse zu Stande kamen. Ein Horgner Doppelausschluss wurde von den Fröschen zum Ausgleich genutzt. Schliesslich gelang Caleta in einer Überzahlsituation die erneute Führung, nachdem der Ägeritaler Flückiger nach einer dummen Tätlichkeit das Wasser verlassen musste. Die Moral bei den Fröschen war nun gebrochen und Velikov konnte ganz ruhig zum siegsichernden Schlussresultat von 6-8 einschiessen.

Horgen hat sich damit den überraschenden dritten Schlussrang gesichert und die Spieler dürfen in die wohlverdienten und auch nötigen Ferien verreisen. Die Verletzung im Halbfinal von Center Kieloch sowie die unverständliche frühe Ferienplanung einiger junger Spieler hat das Team arg strapaziert und bei den Stammspielern an den Kräften gezehrt. Dementsprechend war das Niveau für Play-Off -Begegnungen äusserst bescheiden. Man kann für die Zukunft gespannt sein, wie sich das Team aufstellen wird. Vor allem den jungen Spielern muss es bewusst werden, was es heisst im Fanionteam mitzuspielen - und auch mitzutrainieren.


Play-Off-Spiel um den 3. Platz (best of three)
Freibad Lättich, Baar
SC Frosch Ägeri – SC Horgen 6:8 (1:4, 2:1, 2:1,1:2)
Zuschauer: 200
Horgen: Petricevic, Meier, Kieloch, Gyalpo, Fröhli (3), Kiss, Galijas (1), Velikov (1), Wiederkehr, Benz, Fischl (2), Caleta (1); Coach Sterzik

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. Juli 2010 )
 
Schwimmen: Zwei Finalstarts zum Abschluss
Geschrieben von Christoph Schmied   
Sonntag, 18. Juli 2010

Auch am letzten Tag der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft fiel in Lancy kein einziger Regentropfen. Die Horgner konnten sich noch zweimal für das Finale qualifizieren, dann fehlte aber die Kraft.

Bereits beim 4. Startpfiff am Sonntagmorgen galt es für den Horgner Meeusen ernst. Er wollte unbedingt nochmals eine Zeit für das Finale erreichen. In 1:07.75 schlug er nach 100m Freistil an. So schnell war der 12-Jährige im 50m Becken noch nie geschwommen und tatsächlich reichte es, mit dieser Zeit als siebter in das Finale einzuziehen. Ebenfalls über 100m Freistil war Trüb am Start. Mit 1:05.51 verpasste sie jedoch den Einzug ins Finale als 11te. Die Tage zuvor hatten wohl zuviele Kräfte gefordert.

Ebenfalls einen Finalplatz erhoffte sich Korevaar, welcher über die 200 Meter Rückendistanz startete. Auch er schwamm eine neue persönliche Bestzeit und auf den 6. Rang in den Vorläufen. Damit hatte die Horgner Crew das gute Resultat aus dem Jahre 2009 mit 5 Finaleinzügen egalisiert.

Meeusen durfte so bereits zum zweiten Mal nach der Nationalhymne mit Musik zum Start einlaufen. Nach dem Start konnte er in den ersten Metern noch mit den Schnellsten mithalten. Dann aber fehlte ihm die Kraft und die 1:08.58 reichten nur zum undankbaren 7. Platz (Diplome gibt es nur bis Rang 6). Als letzter Horgner startete Korevaar. Bei der 50m-Wende lag er noch zeitgleich auf dem 6. Rang. Zum Schluss blieb auch ihm nur dieser undankbare 7. Platz. Korevaar bleibt wenigstens der Trost, dass er vermutlich mit seiner neuen Bestzeit aus dem Finallauf (2:24.82) bereits die Limite für die Junioren vom nächsten Jahr erzielt hat. Dieses Jahr hätte zumindest eine Zeit von 2:27.41 gereicht.

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. Juli 2010 )